FAQ – Frequently Asked Questions

Hunde verändern bzw. passen ihr Verhalten den jeweiligen Hunden an, mit denen sie zusammen treffen. Dies spricht für komplexes Verhalten und nicht für lineares Verhalten. Widerspricht das nicht den 7 Hundetypen?

Dies spricht lediglich für die hohe Anpassungsfähigkeit des Hundes. Hunde möchten grundsätzlich ein konfliktfreies Leben führen und werden sich – je nach Situation – zurück nehmen/anpassen. Die angeborenen „Talente/Begabungen“ wird er immer behalten, er wird diese Talente nur nicht so zum Einsatz bringen, wenn es nicht von Erfolg gekrönt sein wird. Wie in etwa ein begnadeter Maler, der Klavier spielen lernt, auch wenn er die Begabung nicht hat. Er wird es erlernen aber niemals einen Preis damit gewinnen. Malt er aber wächst er über sich hinaus und ist zu großem fähig, einfach weil es seiner Natur entspricht. Er muss es nicht lernen, es kommt von innen heraus.

Kann man wirklich, anhand von Wurfbildern, die Stellung genau definieren?

Dokumentierte Wurfbilder/Wurfbegleitungen zeigen auf, dass es schon in der Wurfkiste bestimmte anscheinend festgelegte Bewegungsmuster gibt. Aus diesen Wurfbegleitungen kann man schließen, dass es 7 verschiedene angeborene Positionen gibt, die jeder für sich eine spezielle Begabung mit sich bringt.

Wenn die Stellung angeboren oder vererbt ist, wieso verliert ein Hund sie dann im Alter?

Es ist mit dem Alter das Gleiche wie beim Menschen. Ein Mensch verliert seine handwerklichen Fähigkeiten im Alter, einfach weil der Kopf, die Augen und die Hände nicht mehr mitmachen. Auch die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Ein Hund wird körperlich auch schwächer, er kann nicht mehr punktgenau reagieren und auch die mentale Stärke wird nachlassen. So kann er keinen anderen Hund mehr führen bzw lässt sich nicht mehr auf die gleiche Art und Weise führen. Man könnte sagen der Hund geht in Rente. Ob er aber wirklich seine Stellung ganz verliert ist zweifelhaft. Wir sind der Meinung er kann sie nur nicht mehr richtig ausüben.

Warum sollten nur Leader als Einzelhund zu halten sein?

Leader haben den großen Vorteil, dass sie sehr kooperativ sind, wenn sie denn auch partnerschaftlich und vertrauensvoll geführt werden. Einen Mitarbeiter muss man eher unter Disziplin halten und ihm klar seine Grenzen aufzeigen. Dies fällt manchen Menschen schwer und sie verstehen die Bedürfnisse nach Schutz und Führung ihres Hundes oft nicht bzw. unterschätzen dies. Es steht völlig außer Frage dass ein Mitarbeiter – richtig geführt – ein genauso treuer und toller Begleiter wie ein richtig geführter Leader sein kann. Es sind lediglich zwei unterschiedliche Führungsstile, angepasst an die Position des Hundes.

Kommt es nur auf die RS an oder auch noch auf was anderes? Geschlecht, Sympathie, Hormonstatus, …

Selbstverständlich sind Sympatie, Geschlecht und Hormonstatus wichtige Indikatoren für ein „sich mögen“, genauso wie die Rassezugehörigkeit eine Rolle spielt. Passen die Stellungen, ist man sich aber unsympatisch, werden die Hunde nie gut zusammen arbeiten, geschweige denn harmonisch miteinander Leben.